• Dieser Beitrag thematisiert eine spezielle Form der Fallgeschichte sowie ihren Nutzen für die Wissenschaftsgeschichte: Die Kollektivbiografie, die anhand einer ausgewählten Gruppe versucht, das Besondere und das Allgemeine sinnvoll aufeinander zu bezieht.1 Im Mittelpunkt steht nicht die Frage, wie WissenschaftlerInnen ihre Fälle konstruieren – seien sie medizinisch-pathologischer, juristischer oder psychologischer Art –, sondern der Wissenschaftler selbst als Fall und als Gegenstand historischer Fallstudien.