• Pramod Ranjan deposited Die Welt nach Covid-19 in the group Group logo of Public HumanitiesPublic Humanities on Humanities Commons 3 years, 6 months ago

    Der Autor aus Indien beschreibt, in welcher Situation sich die Welt aufgrund der exzessiven und ungerechtfertigten Maßnahmen befindet, die ergriffen wurden, um die Verbreitung von Covid-19 aufzuhalten. Er zeigt, wie die Pandemie insbesondere die von sozialer Armut betroffenen Gemeinschaften beeinflusst. Er konzentriert sich auf die ausgebeuteten Gemeinschaften Indiens, die die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Neben Gemeinschaften, die als „Unberührbare“ von der Hindu-Religion gebrandmarkt werden, gehören dazu weitere Kasten und Gruppen, die sozialer Ächtung und Stigmatisierung ausgesetzt sind. Im Zuge der jüngsten Bewegungen für soziale Gerechtigkeit im Land haben diese Gemeinschaften, die die Mehrheit der Bevölkerung Indiens ausmachen, begonnen, sich selbst als „Bahujan“ — Menschen in der Mehrheit — zu bezeichnen, als Ausdruck ihrer Solidarität. „Bahujan“ ist ein konzeptioneller Begriff, der erstmals vor etwa 2.500 Jahren in den Lehren Buddhas Erwähnung findet. Es ist ein globaler Begriff, der die Einheit der Mehrheit betont und alle ausgebeuteten und benachteiligten Gruppen umfasst, einschließlich derjenigen, die Opfer von Rassismus und Geschlechterdiskriminierung sind. Das Wort „Bahujan“ wird im Artikel in diesem Zusammenhang und in dieser Bedeutung verwendet.

    [This article was first published in Hindi under the title “कोविड पश्चात दुनिया और बहुजन”. Ekta News and Features did the English translation of this article under the title “post covid world and Bahujan”. It was translated into German by Sabine Amann from the volunteer Rubikon translation team and edited by the volunteer Rubikon proofreading team.]