• Vorstellungen über die prähistorische Vergangenheit spielen in heutigen
    Diskursen zu aktuellen Themen eine vitale Rolle: beispielsweise bei der
    Diskussion um Migration oder der Formation von Identitäten. Vielfach
    werden vermeintlich wissenschaftliche Belege aus der Prähistorie herangezogen,
    um nachzuweisen, dass aktuelle Entwicklungen entweder
    ‚naturgegeben’ oder ein Sonderfall der Geschichte sind. Dabei wird
    auf theoretische Konzepte aus der Prähistorischen Archäologie zurückgegriffen,
    die längst überholt sind. Ziel des Workshops ist es, diese in ansprechender
    Form und den optischen Sehgewohnheiten der Generation
    Youtube angepasst asufzubereiten und zu veröffentlichen. Dabei wird
    vermittlet, wie komplexe Inhalte mit Hilfe von kurzen Videos einem breiteren
    Fach- und Laienpublikum leicht zugänglich gemacht werden können.
    Angesprochen sind Studierende sowie Doktorierende. Es sind keine Vorkenntnisse
    nötig.
    Der Workshop ist Teil des Lehrangebotes des Instituts für Archäologische
    Wissenschaften der Universität Bern (http://www.iaw.unibe.ch/) und
    findet in Kooperation mit Anarchäologie (https://anarchaeologie.de/)
    und Swiss TAG (https://hcommons-staging.org/groups/swiss-tag/) statt.
    29. April–31. Mai
    Wahl des Themas, Lektüre entsprechender theoretischer Texte,
    Vorbereitung eines eigenen Kurztextes für die Videoproduktion.
    31. Mai–1. Juni
    Besprechung vorverfasster Texte und Inhalte der Videos, Einführung
    in die Möglichkeiten des Storytrellings und die Software Videoscribe.
    Juni–August Erstellen der Videos in selbständiger Arbeit.
    13.–14. Septemer
    Vorstellung und Besprechung der Ergebnisse sowie individuelle
    Betreuung durch die Dozierenden.
    Anmeldung bis am 30.4.2019 : Caroline.Heitz@iaw.unibe.ch